Wieder da

Kein guter Jahresanfang. Mitte Januar ein Schicksalsschlag, der einen Auslandsaufenthalt erforderlich machte.

Jetzt nach Wochen wieder reinfinden in den Alltag.

Am Sonntag kreuz und quer durch Haidhausen gelaufen. Es kamen immerhin 11 km zusammen. Die Stimmung war schön und düster.

Heute also wieder Eintauchen in die Hausarbeit. Großputz im Bad. Nach meinen Berechnungen immerhin ca. 360 kcal verbraucht. Ich sag jetzt nicht, ob das Bad so groß ist oder so vernachlässigt war. Wenn ich so weiter mache, kann ich mir das Fitnesscenter sparen und profitiere noch von einem blitzsauberen Heim.

Heute Nachmittag dann Schlafzimmer. Dann Schreibtisch. Dann Einkaufen und Kochen. Und aus gegebenem Anlass geht’s abends weiter mit dem Entrümpeln.

 

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Cremefarbene Couch

Merke:

Wenn du nicht schlau genug bist, anhand eines 7 x 10 cm großen Stoffmusters eine unempfindliche Stofffarbe auszusuchen (und dann einen Schock bekommst, wenn die Couch geliefert wird), und

wenn Du nicht schlau genug bist, eine Familie mit kleinen Kindern als ersten Besuch zu vermeiden,

dann solltest Du wenigstens schlau genug sein, Gummibärchen anzubieten und KEINE Schokolade!

Ich war ’s nicht. Der Besuch war reizend und hat sich gelohnt. Die Möbelfirma war zuvorkommend und hat mir kein teures Mittel angedreht, sondern mir destilliertes Wasser und Kernseife empfohlen. Hoffentlich hilft ’s. Auch wenn ich mit so wenig Wasser wie möglich arbeite, wird die Couch doch eine Weile trocknen müssen. Da paßt es gut, dass ich heute zu meinen Eltern fahre.

Vorratsschrank

Heute wurde also der Vorratsschrank durchforstet und ausgewischt. Einen ganzen Einkaufskorb voll abgelaufener Lebensmittel habe ich aussortiert. Tees und ranzige Nüsse wurden weggeworfen. Immerhin hatte das älteste abgelaufene Lebensmittel ein Mindesthaltbarkeitsdatum von Juli 2016! Einige Sachen mit kürzlich verpasstem MHD habe ich jedoch behalten und werde sie in den nächsten Tagen aufbrauchen.

Eigentlich wollte ich heute weiter kommen. Stattdessen fabrizierte ich gleich ein Abendessen und ein Mittagessen für morgen. Jetzt bleibt nur die Frage, was mache ich bloß mit all den gefundenen Gläschen Kapern?

Minimales Entrümpeln an Neujahr

Eigentlich wollte ich gestern gleich loslegen. Aber schließlich war ja Feiertag!

So beschränkte sich mein „Entrümpeln“ auf das Kochen und Aufessen von Lebensmittelvorräten. Leider kann ich gar nicht so viel laufen, dass ich diese Mehrkalorien wieder los werde. Da werde ich wohl in den nächsten Tagen kürzer treten müssen.

Ein Buch musste in die Bücherei zurückgebracht werden, weil ich es zu spät verlängern wollte. Da war es leider schon vorbestellt. Anstatt ins Auto zu hüpfen oder den MVV zu nutzen, bin ich zu Fuß gegangen. Immerhin. Das Wetter war so mild, dass der Abend fast als Aprilabend durchgegangen wäre. Nur die Vögel waren zu still dafür.

Heute verbringe ich den ganzen Tag außer Haus.  Ab morgen muss ich mich dann ranhalten, um meinen Entrümpelungsplan nicht gleich in den ersten Tagen zu kippen.

Weniger, einfacher, leichter im Jahr 2018

Es ist viel geschehen in diesem Jahr. Zuletzt wurden Bad und Wohnzimmer renoviert, auch wenn es sehr still hier war. Nun nehme ich mir vor bis Ende März Wohnung, Keller, Garage und Auto zu entrümpeln. Ich beginne mit der Küche und gebe mir eine Woche Zeit.

Um in einer Woche wirklich durchzukommen, erstellte ich eine Liste mit sämtlichen Schränken, Geräten und Küchenabschnitten, die ich beim Entrümpeln und gründlichen Putzen nicht vergessen darf. Es wurden 32 Punkte.

Vorher-/Nachher-Fotos wird es selten geben. Ich kann mir vorstellen, dass ich eine Dilemma-Box anlegen werde, in die Dinge kommen, bei denen ich mich nicht sofort entscheiden kann, ob ich ohne sie auskommen will und kann. Überlegungen dazu werden hier sicher angestellt.

Vielleicht sollte ich mit dem Vorratsschrank anfangen, dann kann ich mir auch gleich vornehmen, möglichst viel aufzubrauchen.

Erstaunlicherweise sind drei Punkte bereits abgehakt:

  1. Der Kühlschrank wurde am Samstag ausgeräumt und geputzt, weil er nach den Feiertagen so leer war wie schon lange nicht mehr.
  2. Das „Birnchen“ der Deckenlampe brannte gestern abend aus und wurde heute durch ein neues ersetzt. Bei der Gelegenheit wurde das Lampenglas gewaschen und der Rahmen poliert.
  3. Als ich heute kochte, musste ich warten bis die Nudeln gar waren. In dieser Zeit konnte ich den Toaster ausschütteln, ausbürsten und polieren.

Allen, die sich nach der langen Pause hierher verirren, wünsche ich ein gesundes, erfolgreiches, unbeschwertes und glückliches Neues Jahr!

 

Zwischenbericht

Der langen Pause nach zu urteilen, ist mein Flur eine Rieseneingangshalle. 😉 Dem ist leider nicht so. Wiedermal kam ich ins Stocken. Mein Regal und mein neuer Schreibtisch wurden geliefert. Deshalb musste ich grad mal mehrere Kisten dort aus dem Weg räumen.

Ich baute das Regal noch am selben Tag auf, es war wider Erwarten super einfach und äußerst stabil. Ich freute mich unheimlich. Leider war in zwei Fachböden die Befestigung an der falschen Stelle eingebaut. Der Hersteller löste das Problem elegant, indem er mir sagte, dass ich die falschen Fachböden inzwischen nutzen dürfte und einfach auf die Stifte auflegen könne. Inzwischen wird der Ersatz angefertigt und möglichst bald geliefert.

Leider muss auch der Schreibtisch, von einem anderen Hersteller, nachgearbeitet werden. Die oberste Schublade am Rolli klemmt.

Es gab zwei Ärzteintermezzi in den letzten Tagen und als ich einen Physiotermin für meine Mutter ausmachen wollte, wurde mir ins Telefon geblafft, also es werden immer zwei Termine des Rezepts zusammengelegt, ansonsten käme die Physiotherpeutin überhaupt nicht auf ihre Kosten. Falls ich das nicht akzeptiere, könne ich mich ja gerne an andere Physiotherapeuten wenden. Ich weiß nicht, wie die finanzielle Lage von Physiotherpeuten ist, aber ich fand diese Ansage so unfreundlich, dass ich diese Therapeutin meiner Mutter nicht zumuten wollte.

Ich versuche mich jeden Tag ausgiebig zu bewegen. Zweimal stand schweißtreibende Gartenarbeit auf dem Programm, einmal Ergotrainer und am Sonntag Radtour, 34 km, recht hügelig und die letzten Kilometer mit Gegenwind. Ich hoffe, ich wurde nicht zu grantig, als sich beim letzten Anstieg wiedermal der erste Gang nicht einlegen ließ. 😉

Wenn ich bei meinen Eltern bin, helfe ich Ihnen jedesmal ein wenig beim Putzen. Letztes Mal waren die Fenster dran. Während ich die Scheiben trockenrieb, dachte ich dass meine Fenster es eigentlich noch nötiger hätten, geputzt zu werden. LOL

Gestern haben wir eine Fahrt zum Sozialkaufhaus gemacht und danach noch beim Wertstoffhof Halt gemacht. Es tut so gut, wenn mit jeder Ladung die Wohnung wieder ein wenig heimeliger wird. Es ist verrückt, ich kämpfe mit dem Weggeben von vielen Dingen, die ich mir nie kaufen würde. Aber das Weggeben fällt mir schwer.

Heute habe ich noch zwei Aufgaben auf dem Programm, die ich schon eine Weile vor mir her schiebe. Die nehme ich mir für heute noch vor. Morgen geht’s dann wieder weiter im Entrümpelprogramm.

Immer links rum

So nun habe ich wieder einen Plan. Es gibt viele Entrümpelungsratgeber, die auch funktionieren mögen. Trotzdem will ich mich nicht an ein Modell anlehnen, das meine Bedürfnisse nicht kennt. Ich werde mir unsere Wohnung vorknöpfen und mich immer nach links durchhangeln.

Gestern ging es los mit dem Flur. Seit einer Haushaltsauflösung ist unsere Wohnung viel zu voll und ich fühle mich nicht mehr richtig „zuhause“. Ich muss aber zugeben, dass eine Entrümpelungsaktion auch schon vor den geerbten Sachen vorteilhaft gewesen wäre.

Ein Umzugskarton geht heute ans Sozialkaufhaus. Ich muss noch ca. 30 Vasen durchsortieren. Und im Flurschränkchen lauern auch noch ungenutzte Sachen (Schals, etc.).

Die Bilder und der Wandteppich waren seit der Flurrenovierung noch nicht aufgehängt. Wir finden die Haken für den Teppich nicht mehr und müssen sie neu kaufen. Aber zumindest der Rest hängt wieder.

Außerdem habe ich gestern wieder trainiert. 230 kcal abtrainiert und gefühlte 3000 wieder draufgefuttert.

 

Holterdipolter

Gesundheitlich ist alles wieder in Ordnung. Trotzdem geht es nicht mehr so unbekümmert weiter als bisher.

Ich bin alles andere als systematisch mit meinen Arbeiten. Trotzdem konnte ich einiges erledigen, wenn auch holterdipolter. Ich räumte zwei Umzugskartons leer und sammelte eine weitere Kiste fürs Sozialkaufhaus. Morgens mußte ich allerdings feststellen, dass ich übersehen hatte, Hemdennachschub zu bügeln.

Vorsatz bis morgen früh: Bügeln und Kochen für zwei Haushalte, eine aufgeschobene umfangreiche Email schreiben und abschicken.

Der Schreibtisch wird erst am 26. April geliefert. Kurz darauf soll auch das bestellte Regal kommen. Bald steht eine Woche Urlaub an. Ich freue mich!

 

Doppelte Haushaltsführung

So schnell kanns gehen. Letze Woche ein alarmierender Anruf, dann ein Familienmitglied im Krankenhaus. Seit Freitag führe ich nun zwei Haushalte, die eine Autostunde auseinander liegen. Gott sei Dank ist gesundheitlich alles wieder im Lot, heute erwarten wir die Entlassung.

Naturgemäß bin ich mit dem Entrümpen nicht wie geplant vorangekommen, aber ich bin wirklich zufrieden, was ich in den letzten Tagen alles auf die Beine gestellt habe.

Mittlerweile erhielt ich die Nachricht, dass mein neuer Schreibtisch verfügbar ist. Ich darf nun zwischen all den Arztbegleitterminen und einem geplanten Kurzurlaub einen verläßlichen Termin für die Lieferung aussuchen. Ich freue mich riesig und plane eine Clean Desk Policy für zuhause.

Es hakt

Die Ziele wieder mal aus den Augen verloren, auf die Waage stelle ich mich besser nicht. Drinnen bin ich ausser den Routinearbeiten kaum noch tätig, draussen dagegen öfter. In letzter Zeit viele Arztbegleittermine. Die Möbel sind seit langem bestellt, aber noch nicht geliefert. Also kann ich noch keine Kartons auspacken. Ich putze zwar die Wohnung, aber ich entrümpele nicht regelmäßig, deshalb fange ich täglich wieder unter erschwerten Bedingungen an.  Gesundheitlich geht es mir deutlich besser, ich glaube, ich habe fast wieder meine urspüngliche Leistungsfähigkeit erreicht. Trotzdem sind meine Muskeln/Gelenke nach Anstrengungen mitgenommener als vor einem Jahr und sie brauchen länger zur Regeneration.

Einzig und allein mein Mann profitiert wirklich dauerhaft, weil er endlich regelmäßig selbstzubereitetes Essen bekommt. Obwohl ich mich nicht als gute Köchin betrachte, bin ich überrascht, wie gut es ihm schmeckt. Ich denke es macht einen Riesenunterschied, ob man ein Essen übermüdet und in Gedanken bei einem kniffligen Projekt zusammenhaut, oder ob man mit dem ganzen Herzen und allen Sinnen bei der Sache ist.

Eltern, Gesundheit, Bewegung, Ernährung, Abnehmen, Fitness, Garten, Entrümpeln nach Haushaltsauflösung, Papierkram, Wohnungsrenovierung, „Tiefenreinigung“, Organisation, Freundschaften pflegen. Ich tanze immer noch auf zu vielen Hochzeiten und möchte zu Vieles zu schnell erreichen.

Ich glaube, ich fange wieder bei Null an. Vorerst ausschließlich mit Entrümpeln.